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Flut und Hochwasser im Kammerbezirk Köln

NRW-Aufbauhilfe 2021 gestartet

Die Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli hat auch in unserem Kammerbezirk schlimme Spuren hinterlassen.  Wir setzen uns für unbürokratische Hilfen auf politischer Ebene ein und bieten konkrete Unterstützung vor Ort an.

Schreiben von Herrn Präsident Wollseifer und Herrn Hauptgeschäftsführer Duin



Antragsformulare finden Sie unter:
www.nrwbank.de/unwetterhilfe-unternehmen - Im Abschnitt "Formulare und Merkblätter"

Grundsätzliche Fragen zum Antragsverfahren beantwortet:
Hotline "Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen": 0211 4684 4994
Service Center der NRW.Bank: 0211 91741 4800 und info@nrwbank.de
Weitere Infos des Landes NRW: HIER

Das Antragsverfahren ist dreistufig:

1. Beauftragen Sie eine/n von einer nationalen Behörde anerkannte/n unabhängige/n Sachverständige/n * mit der Erstellung eines Schadensgutachtens, soweit Ihnen noch kein Gutachten einer Versicherung vorliegt.
Sachverständige des Handwerks finden Sie: HIER

*) Als anerkannte unabhängige Sachverständig werden öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige anerkannt sowie insbesondere im Falle von Einkommenseinbußen und bei Schäden, deren Höhe sich in der Regel nur auf Grundlage der Buchführung nachweisen lässt, Steuerberaterinnen oder Steuerberater (inklusive Steuerbevollmächtigte), Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und vereidigte Buchprüfer. Ein öffentlich bestellter Sachverständiger kann neben seinem formellen Bestellungsgebiet auch in weiteren Sachgebieten tätig sein und seinem Bestellungsgebiet naheliegende Schäden begutachten. In diesem Fall muss er erklären, dass er aufgrund seiner Erfahrung und Sachkunde den betreffenden Schaden beurteilen kann.

2. Als Mitgliedsunternehmen der Handwerkskammer zu Köln wenden Sie sich bitte an uns. Wir beraten Sie gerne zur Antragstellung, führen eine Plausibilitätsprüfung durch und geben ein Votum zu Ihrem Antrag ab. Die Antragstellung bei der NRW.Bank ist erst nach diesem Schritt möglich.

Sie erreichen uns:
- Telefon: 0221 2022-346
- E-Mail: unternehmensberatung@hwk-koeln.de
Info: Unsere Unternehmensberatung ist von Bund und Land gefördert ist, deshalb benötigen wir von Ihnen zu Beginn dieses Schritts eine unterschriebene De-Minimis-Erklärung. Den Vordruck erhalten Sie: HIER

3. Reichen Sie den Antrag online bei der NRW.Bank ein. In Ausnahmefällen kann er auch per Post geschickt werden. Anschließend wird über die Bewilligung der Mittel entschieden und die Aufbauhilfe an Sie ausgezahlt.

Wir unterstützen Sie gerne!
Ihre Unternehmensberatung der
Handwerkskammer zu Köln

Unter www.handwerk-baut-auf.de finden Sie Handwerksbetriebe aus der Region und ganz Deutschland, die Kapazitäten frei haben und bereit sind, kostenpflichtig im Flutgebiet zu arbeiten. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf unmittelbar an die dort aufgeführten Unternehmen. Die Beauftragung erfolgt ausschließlich durch Sie.

Die Homepage wurde von der Handwerkskammer Koblenz als offizielle Plattform für schnelle Unterstützung initiiert. Mittlerweile sind etliche Partner hinzugekommen - so wie wir -, und die Plattform wächst ständig weiter. Wir unterstützen das Marktplatz-Projekt ausdrücklich, weil es von Flut und Hochwasser Betroffene, die dringend Hilfe benötigen, und hilfsbereite Betriebe schnell und unbürokratisch zusammenbringt.




Hinweis:
Unser Angebot enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Es erfolgt keine Überprüfung der gesetzlichen Voraussetzungen für die einzelnen Betriebe und ausdrücklich keine Haftung der Handwerkskammer Koblenz, der Handwerkskammer zu Köln oder anderer Partner für die angebotenen Werk- und Dienstleistungen der eingestellten Betriebe. Die Handwerkskammer Koblenz, die Handwerkskammer zu Köln und die anderen Partner weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Beteiligten die einem Auftrag zugrunde liegenden Vereinbarungen eigenverantwortlich selbst bestimmen und dass sie weder Vertragspartner sind noch Verträge vermitteln.

Werden Sie Teil von Deutschlands größtem Wiederaufbau-Projekt! Tragen Sie jetzt Ihren Betrieb und Ihre Leistungen ein, wenn Sie den Menschen und Betrieben, die nach der Unwetterkatastrophe von Mitte Juli auf tatkräftige Unterstützung angewiesen sind, vor Ort helfen möchten.

Unter www.handwerk-baut-auf.de lassen sich Handwerksbetriebe aus der Region und ganz Deutschland registrieren, die Kapazitäten frei haben und bereit sind, kostenpflichtig im Flutgebiet zu arbeiten. Betroffene wenden sich bei Bedarf unmittelbar an die dort aufgeführten Unternehmen, die Beauftragung erfolgt ausschließlich über die Betroffenen.

Die Homepage wurde von der Handwerkskammer Koblenz als offizielle Plattform für schnelle Unterstützung initiiert. Mittlerweile sind etliche Partner hinzugekommen - so wie wir -, und die Plattform wächst ständig weiter. Wie unterstützen das Marktplatz-Projekt ausdrücklich, weil es von Flut und Hochwasser Betroffene, die dringend Hilfe benötigen, und hilfsbereite Betriebe schnell und unbürokratisch zusammenbringt.

Fragen gerne an das Team der Unternehmensberatung der Handwerkskammer zu Köln, Tel. 0221 2022-346; Mail unternehmensberatung@hwk-koeln.de




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Die Solidarität mit den von Hochwasser und Flut getroffenen Menschen und Betrieben war und ist überwältigend. Nach wie vor helfen viele Menschen ehrenamtlich vor Ort und packen an, wo es nötig ist. Unter "Unser Handwerk hilft" ⇒Link finden Sie einen Marktplatz für Hilfegesuche und meist regionale, private und ehrenamtliche Hilfsangebote. Betriebe, die gewerblich tätig sind, finden Sie unter www.handwerk-baut-auf.de.




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Es erfolgt keine Überprüfung der gesetzlichen Voraussetzungen für die einzelnen Angebote und ausdrücklich keine Haftung der Handwerkskammer zu Köln für die angebotenen Lwistungen. Die Handwerkskammer zu Köln weist ausdrücklich darauf hin, dass die Beteiligten die einer ehrenamtlichen Zusammenarbeit zugrunde liegenden Vereinbarungen eigenverantwortlich selbst bestimmen. Die Handwerkskammer zu Köln ist weder Vertragspartner noch vermittelt sie Verträge.


  • Hilfestellung bei der Finanzierung; Begleitung bei Bankgesprächen
    Kontakt: 0221/2022-346; unternehmensberatung@hwk-koeln.de
     
  • Unterstützung bei der Beantragung von Aufbauhilfe u.a. finanziellen Hilfen, sobald die Antragsunterlagen vorliegen
    Kontakt: 0221/2022-346; unternehmensberatung@hwk-koeln.de
     
  • Unterstützung bei der Erstellung einer qualifizierten Schadensliste (Maschinen und Einrichtungen) für die Versicherung
    Kontakt: 0221/2022-290; guenter.machein@hwk-koeln.de
     
  • Erstberatung - Klärung rechtlicher Fragen, zum Beispiel:
    - Wer trägt die Sanierungskosten?
    - Welche Schäden sind von meiner Versicherung abgedeckt?
    - Darf ich arbeiten trotz Betriebsunterbrechungsversicherung?
    - Welche Rechte und Pflichten bestehen in meinem Gewerbemietobjekt?
    - Kann die Miete ausgesetzt oder gemindert werden?
    - Wer trägt die Kosten, wenn Mitarbeitende aus persönlichen Gründen nicht arbeiten können oder wenn der Betrieb vorübergehend seine Tätigkeit einstellen muss?
    Kontakt: 0221/2022-210; sabine.schoenewald@hwk-koeln.de 

  • Unterstützung von betroffenen Betrieben und Auszubildenden, z.B. bei der Sicherstellung des Ausbildungsverhältnisses und der Suche nach kurzfristigen Kooperationsbetrieben, wenn Auszubildende vorübergehend in einem anderen Ausbildungsbetrieb untergebracht werden müssen
    Kontakt: 0221/2022-155; ausbildungsberatung@hwk-koeln.de
     
  • Unterstützung von betroffenen Betrieben und Auszubildenden, z.B. bei der Suche nach ÜLU-Ausweichterminen, Stundung von Kursgebühren etc.
    Kontakt: 0221/2022-610; petra.leide@hwk-koeln.de
     
  • Unterstützung von betroffenen Betrieben und Auszubildenden bei Fragen zu Zwischen-, Gesellen- und Abschlussprüfungen, z.B. Ausbildungsverlängerung, Stundung von Gebühren etc.
    Kontakt: 0221/2022-507; lydia.gasper@hwk-koeln.de
     
  • Unterstützung von betroffenen Betrieben und Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Meisterschulen, z.B. wenn der Besuch der Lehrgänge oder der Prüfungen – anders, als von der Meister-Bafög-Förderung vorausgesetzt – vorübergehend oder gar nicht möglich ist
    Kontakt: 0221/2022-340; meistercampus@hwk-koeln.de
     
  • Bei Verlust von wichtigen Dokumenten Beschaffung von Ersatzpapieren
  • Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige zwecks Begutachtung
    Kontakt: 0221/2022-208 und – 212; dagmar.richter@hwk-koeln.de und sara.kaiser@hwk-koeln.de
     
  • Digital mit Kunden in Kontakt bleiben bei Betriebsunterbrechung und -beeinträchtigung
    Kontakt: 0221/2022-308; axel.kopp@hwk-koeln.de
     
  • Prüfung eines Standortwechsels bzw. einer neuen Betriebsstätte
    Kontakt: 0221/2022-346; unternehmensberatung@hwk-koeln.de
     
  • Ausarbeitung einer betriebswirtschaftlichen Wiederaufbau-Strategie für die nächsten Jahre
    Kontakt: 0221/2022-346; unternehmensberatung@hwk-koeln.de
     
  • Klimaangepasstes Auf-Bauen
    Kontakt: 0221/2022-275 und -278; joachim.decker@hwk-koeln.de und christoph.niessen@hwk-koeln.de
     
  • Unser Internetportal www.unser-handwerk-hilft.com bringt Hilfegesuche und Hilfsangebote zusammen.
    Kontakt: 0221/2022-245; hochwasser@hwk-koeln.de
     
  • Traumabewältigung: Zusammen mit der Handwerkskammer Koblenz beteiligen wir uns an einem Projekt zur Unterstützung und Begleitung von Menschen, die von der Katastrophe mittelbar oder unmittelbar betroffen sind und Hilfen in der Bewältigung der Verluste benötigen. Wir informieren Sie über Homepage und Newsletter, wenn das Projekt startet. Gerne können Sie sich vorab melden.
    Kontakt: 0221/2022-346; unternehmensberatung@hwk-koeln.de
Erleichterung bei der Kassenführung für vom Hochwasser betroffene Betriebe

Viele Unternehmen, deren Kassensysteme ganz oder zum Teil durch die Hochwasserkatastrophe ausgefallen sind, haben Schwierigkeiten, die Anforderungen des Finanzamtes einzuhalten. Betroffene Unternehmen können in diesen Fällen jedoch zeitnah und in Absprache mit ihrem steuerlichen Berater einen Antrag nach §148 AO zur Gewährung von Erleichterungen hinsichtlich der Einhaltung der Anforderungen an die Kassenhaltung bei  ihrem Finanzamt stellen. Der ZDH hat zum Thema eine Praxishilfe für Betriebe erstellt. In der Praxishilfe werden Maßnahmen bei verschiedenen Fallkonstellationen skizziert. Ebenso ist ein Formulierungsvorschlag für den Antrag an das Finanzamt enthalten.

Bei Interesse an der fünfseitigen Praxishilfe und weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dipl.-Volksw., LL.M.(oec) Andreas Kasper (Telefon 0221 2022-226, E-Mail: andreas.kasper@hwk-koeln.de)


Durch steuerliche Sofort-Hilfsmaßnahmen sollen die Hochwassergeschädigten eine Unterstützung erhalten und unbillige Härten vermieden werden. Eine Zusammenstellung der Maßnahmen finden Sie auf der Homepage des ZDH  >hier.

Akutberatung-Hochwasserhilfe der NRW.Bank für Unternehmen 

Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium, die NRW.BANK und die Bürgschaftsbank NRW haben eine gemeinsame Akutberatungsstelle für hochwassergeschädigte Unternehmen mit einem Kreditbedarf von mehr als 100.000 Euro eingerichtet. Die Finanzierung wird über die jeweilige Hausbank des Unternehmens beantragt. 

23.08.2021: Die NRW.BANK hat ihre Förderung für Betroffene der Unwetterkatastrophe erweitert: Ab sofort können außerplanmäßige Tilgungen (z. B. aus erhaltenen Zuschüssen oder Versicherungszahlungen) in den Programmen NRW.BANK.Universalkredit und NRW.BANK.Gebäudesanierung jederzeit und ohne Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung erfolgen. Wenn Sie später Erstattungen von Ihrer Versicherung und/oder staatliche Hilfen erhalten, können Sie den Kredit ganz oder teilweise ohne weitere Kosten zurückzahlen. 

Für eine Erstberatung können sich betroffene Unternehmen an die E-Mail-Adresse  Hochwasser-NRW@nrwbank.de wenden.

Folgende Erstinformationen werden benötigt:

  • Kurzbeschreibung des Unternehmens (Sitz, PLZ, Rechtsform, Branche, Gründungsjahr, Jahresumsatz, Mitarbeiterzahl)
  • Finanzierungshöhe
  • Kurzbeschreibung des Hochwasserschadens und Schadenshöhe
  • Wesentliche geplante Maßnahmen

Das Programm läuft ab sofort, zunächst befristet bis zum 31.12.2021.

Neben dem Sonderprogramm werden allen Unternehmen, die bereits eine Bürgschaft erhalten haben, unbürokratisch über ihre Hausbank Tilgungsaussetzungen bis zum 30.06.2022 für verbürgte Kredite angeboten. Das Formular steht im  Downloadbereich der Bürgschaftsbank zur Verfügung.

Gerne sind Ihnen die Unternehmensberaterinnen und -berater der Handwerkskammer zu Köln bei der Antragstellung behilflich. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 0221 2022-346 bzw. per E-Mail an unternehmensberatung@hwk-koeln.de

Sonderkreditprogramme: Zahlreiche Banken und Sparkassen unterstützen von der Hochwasserkatastrophe betroffene Unternehmen und Privatpersonen durch Sonderkreditprogramme. Die jeweils institutsspezifischen Konditionen dieser Kreditkontingente können zum einen über die Homepages der jeweiligen Kreditinstitute aufgerufen werden und zum anderen über unsere Unternehmensberater/innen abgefragt werden. Die Unternehmensberater/innen der Handwerkskammer zu Köln stehen Ihnen bei der Recherche und Auswahl passender Programme gerne beratend zur Seite. Bei Bedarf unterstützen wir Sie auch bei der Antragstellung und der Vorbereitung auf entsprechende Finanzierungsgespräche mit der Bank oder Sparkasse. Sie erreichen uns unter Tel. 0221 2022346 oder betriebsberatung@hwk-koeln.de.

Den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Arbeitgebern wird auf Antrag die Stundung der Sozialversicherungsbeiträge für die Monate Juli bis September ermöglicht. Auf Sicherheitsleistungen, Stundungszinsen sowie Säumniszuschläge oder Mahngebühren wird bei der Stundung verzichtet.

Sofern angemietete Räumlichkeiten eines Betriebs durch das Hochwasser beschädigt, zerstört oder aber deren Nutzung lediglich beeinträchtigt wird, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, gegenüber dem Vermieter die Miete zu mindern bzw. bei vollständiger Unbenutzbarkeit der Mieträume die Mietzahlung komplett einzustellen. Voraussetzung hierfür ist in der Regel, dass die Räumlichkeiten für den bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht mehr oder nur noch eingeschränkt tauglich sind. Das Recht zur Mietminderung besteht unabhängig von einem Verschulden des Vermieters, also auch dann, wenn wie im konkreten Fall, der Mangel durch eine Naturkatastrophe verursacht wurde und der Vermieter ggfs. sogar selbst Leidtragender ist. Die Höhe der Mietminderung bestimmt sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalles und ist daher nach dem Grad und dem Umfang der Beeinträchtigungen auch im Verhältnis der Gesamtmietfläche zu bemessen.
Bei Zweifeln zum Umfang der Mietminderung in Fällen, in denen die Nutzung der Räumlichkeiten grundsätzlich noch möglich, jedoch eingeschränkt ist, kann zur Vermeidung einer Kündigung des Mietverhältnisses wegen Mietrückständen eine Zahlung unter Vorbehalt unter Umständen jedoch sachgerechter sein.
Nur in den Fällen, in denen der Vermieter nicht am Ort oder in der Nähe wohnt, ist vor Mietminderung die Anzeige des Mangels gegenüber dem Vermieter zu beachten.
Sofern angemietete Räumlichkeiten eines Betriebs durch das Hochwasser beschädigt, zerstört oder aber deren Nutzung lediglich beeinträchtigt wird, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, gegenüber dem Vermieter die Miete zu mindern bzw. bei vollständiger Unbenutzbarkeit der Mieträume die Mietzahlung komplett einzustellen. Voraussetzung hierfür ist in der Regel, dass die Räumlichkeiten für den bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht mehr oder nur noch eingeschränkt tauglich sind. Das Recht zur Mietminderung besteht unabhängig von einem Verschulden des Vermieters, also auch dann, wenn wie im konkreten Fall, der Mangel durch eine Naturkatastrophe verursacht wurde und der Vermieter ggfs. sogar selbst Leidtragender ist. Die Höhe der Mietminderung bestimmt sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalles und ist daher nach dem Grad und dem Umfang der Beeinträchtigungen auch im Verhältnis der Gesamtmietfläche zu bemessen.
Bei Zweifeln zum Umfang der Mietminderung in Fällen, in denen die Nutzung der Räumlichkeiten grundsätzlich noch möglich, jedoch eingeschränkt ist, kann zur Vermeidung einer Kündigung des Mietverhältnisses wegen Mietrückständen eine Zahlung unter Vorbehalt unter Umständen jedoch sachgerechter sein.
Nur in den Fällen, in denen der Vermieter nicht am Ort oder in der Nähe wohnt, ist vor Mietminderung die Anzeige des Mangels gegenüber dem Vermieter zu beachten.

Droht aufgrund eines ausfallenden oder eingeschränkten Geschäftsbetriebes eine Verzögerung oder gar der vollständige Leistungsausfall von Aufträgen, stellt sich die Frage, welche Folgen dies auf bestehende vertragliche Vereinbarungen hat.

Im Falle einer Naturkatastrophe, wie sie aktuell durch Starkregen und Überflutung eingetreten ist, findet der Grundsatz der Vertragstreue („Pacta sunt servanda“) ausnahmsweise keine Anwendung. In diesem Fall werden die Parteien einer vertraglichen Beziehung in der Regel von ihren Hauptleistungspflichten befreit.

Betroffen sind ganze Liefer- und Leistungsketten und damit u.a.  sowohl Verträge zwischen Lieferanten und Handwerksbetrieben, als auch deren Werkverträge mit  den Auftraggebern.

Kommt beispielsweise ein Lieferant wegen Unterbrechung der Lieferketten oder Zerstörung seines Warenbestandes den vertraglichen Pflichten nicht wie vereinbart nach, haftet er grundsätzlich nur dann, wenn er die Ursachen hierfür verschuldet oder zumindest mitverschuldet hat. Genauso verhält es sich mit Handwerksbetrieben, die vertraglich vereinbarte Leistungen nicht oder nur verspätet durchführen können. Flut und Hochwasser als Fall der sog. höheren Gewalt, lassen eine Haftung für die Folgen des Leistungsausfalls oder der -verzögerung ausscheiden. Andererseits scheiden aber auch grundsätzlich Ansprüche auf Werklohn von Handwerksbetrieben aus, wenn die Leistung wegen Zerstörung des Objektes (z.B. Zerstörung des Hauses, an dem gearbeitet werden sollte) unmöglich geworden ist. Für etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Kunden wegen des Ausfalls des Auftrages fehlt es auch hier an dem für eine Haftung notwendigen Verschulden des Kunden an der Einhaltung seiner vertraglichen Pflichten. Wie stets kommt es aber auch hier bei der rechtlichen Beurteilung  auf den Einzelfall an. Ohne gesonderte Betrachtung der konkreten Umstände des Sachverhaltes und Ursächlichkeit der Leistungsverzögerung/-verhinderung geht es leider nicht.


Das gegenwärtige Hochwasser gilt im Rahmen des Kurzarbeitergeldes als "unabwendbares Ereignis". Vor
diesem Hintergrund können die jeweiligen Betriebe für ihre Beschäftigten Kurzarbeit beantragen.
Auch für Betriebe, die aufgrund des Hochwassers Kurzarbeitergeld anzeigen, gelten die
aktuellen Sonderregelungen, die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bereits im
vergangenen Jahr eingeführt wurden:

  • Es müssen mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sein statt wie regulär ein Drittel der Beschäftigten
  • Es müssen keine Minusstunden auf Arbeitszeitkonten aufgebaut werden, um Kurzarbeitergeld in Anspruch zu nehmen.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge, die ansonsten allein vom Arbeitgeber zu tragen sind, können vollständig erstattet werden (von Oktober bis Ende Dezember zu 50
    Prozent).
  • Auch für Beschäftigte in der Zeitarbeit kann Kurzarbeitergeld bezogen werden.

Diese Regelungen gelten bis zum 30. September 2021.

Folgende Fallkonstellationen für den Bezug für Kurzarbeitergeld sind laut Bundesagentur für Arbeit angesichts der Hochwasserereignisse denkbar:

1. Beschäftigte im Betrieb beziehen bereits Kurzarbeitergeld
Der Betrieb befindet sich bereits aus wirtschaftlichen Gründen in Kurzarbeit. Ist der Be-trieb nun unmittelbar vom Hochwasser z. B. durch Überflutung betroffen und soll die Kurzarbeit deswegen ausgeweitet werden, so muss die Ausweitung der Kurzarbeit schriftlich mitgeteilt und begründet werden. Eine neue formale Anzeige auf Kurzarbeit ist in diesem Fall nicht erforderlich. Die bereits angezeigte Kurzarbeit kann aufgrund des unabwendbaren Ereignisses ausgeweitet werden, ohne dass es einer Änderung der bisherigen Anerkennungsentscheidung bedarf.
Wenn die Verlängerung der Kurzarbeit erforderlich ist, muss dies bei der Agentur für Arbeit unter Nutzung des Vordrucks angezeigt und die Verlängerungsanzeige von der Bundesagentur für Arbeit geprüft werden

2. Betrieb ist unmittelbar vom Hochwasser betroffen, war aber bisher nicht in Kurzarbeit
Ist der Betrieb unmittelbar vom Hochwasser z. B. durch Überflutung betroffen, so kann Kurzarbeit auf Basis eines unabwendbaren Ereignisses angezeigt werden. Die Kurzarbeit muss unter Nutzung des Vordrucks bei der Agentur für Arbeit neu angezeigt werden. Bei einem unabwendbaren Ereignis gilt die Anzeige für den entsprechenden Kalendermonat als erstattet, wenn sie unverzüglich erstattet worden ist. Der Kurzarbei-tergeldbezug ist auf längstens 12 Monate beschränkt.

3. Betrieb ist aufgrund der Überflutung eines Zulieferbetriebes mittelbar betroffen
Wenn der Betrieb lediglich mittelbar vom Hochwasser z. B. durch die Überflutung eines Zulieferbetriebes betroffen ist, so kann der mittelbar betroffene Betrieb Kurzarbeit nur aus wirtschaftlichen Gründen anzeigen. Die Kurzarbeit muss unter Nutzung des Vordrucks neu angezeigt werden. Kurzarbeitergeld wird frühestens von dem Kalender-monat an geleistet, in dem die Anzeige über den Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit eingegangen ist. Der Kurzarbeitergeldbezug ist auf längstens 12 Monate beschränkt.

4. Betrieb ist nicht betroffen, aber Teile der Beschäftigten sind vom Hochwasser betroffen (z. B. durch Hauseinsturz)
Die Ursachen für den Arbeitsausfall im Betrieb müssen in den wirtschaftlichen Verhält-nissen oder aufgrund der unmittelbaren Betroffenheit von einem unabwendbaren Ereignis begründet sein. Es ist demnach nicht möglich, Kurzarbeit für Beschäftigte anzuzeigen, die ausschließlich persönlich von dem Hochwasser betroffen sind, sofern der Betrieb nicht ebenfalls aus einem der unter 1. bis 3. genannten Gründe betroffen ist. In diesen Fällen müssen dienstliche Vereinbarungen, wie z. B. Urlaub, Freizeitausgleich oder Freistellung, getroffen werden.

Auch ein bereits anerkannter Arbeitsausfall im Betrieb (Nr. 1) kann nicht aufgrund der ausschließlich persönlichen Betroffenheit von Beschäftigten ausgeweitet werden.

Informationen für Unternehmen rund um den Bezug von Kurzarbeitergeld sowie die Möglichkeiten zur Anzeige finden Sie auf der Hompepage der Bundesagentur für Arbeit

KONTAKT - WIR SIND FÜR SIE DA

Unsere Unternehmensberaterinnen und -berater unterstützen Sie gerne. Hotline: 0221 2022-346 oder per E-Mail:betriebsberatung@hwk-koeln.de

Ihre Ansprechpartnerin für rechtliche Fragen, Sabine Schönewald, erreichen Sie per Telefon: 0221 2022-210 oder E-Mail:  sabine.schoenewald@hwk-koeln.de

Sie sind Ausbildungsbetrieb oder befinden sich gerade in einer Ausbildung in einem vom Hochwasser betroffenen Mitgliedsbetrieb? Unser Team der Ausbildungsberatung hilft Ihnen gerne weiter: Telefon: 0221 2022-251 oder E-Mail ausbildungsberatung@hwk-koeln.de

Sie benötigen Unterstützung eines Sachverständigen?  Eine Liste der von uns öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen finden Sie HIER
Ansprechpartnerin: Frau Richter (Tel. 0221 2022-208), Frau Kaiser (Tel. 0221 2022-212)

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